Teil 9 : Raftsundet

Wir verließen die Vesterålen also, um auf der großen Insel Hinnoya, von der ich mir nicht sicher bin, ob sie auch noch dazu gehört, eine Wanderung zu machen. Aber erst am Samstag.Den Freitagabend stehen wir auf einem Stellplatz am Raftsundet. Man checkt selber ein am Automat und kann sich für 150 Kronen (ohne Strom) einen freien Platz aussuchen. Fast wären wir zwischen zwei Weißwänden stehen geblieben, aber dann entdecke ich noch einen kleinen freien Platz mit Blick auf den Fjord und alte Bootshäuschen. Auch sonst gibt es viel zu entdecken und man kann gut rumlaufen. Sogar eine alte Wippe und eine Schaukel gibt es.

Leider geht die Sonne am Fjord doch mal unter und es wird frisch.

Angeblich fahren die Hurtigruten hier vorbei, aber die haben wir wohl verpasst. Simon sieht noch ein großes Schiff, als ich Johannes gerade ins Bett bringe.

Am Samstagmorgen frühstücken wir draußen und gehen es gemütlich an, bevor wir mittags nach dem Wasser auffüllen losfahren.

Wir kommen nicht mal zum Parkplatz raus, als wir in der Ferne ein großes Schiff kommen sehen und nochmal aussteigen und warten, bis es vorbeifährt.

Das lohnt sich!Johannes winkt und das Schiff hupt laut. So cool!Dann fahren wir aber wirklich los Richtung Digermulen. Kurz dahinter beginnt die Rother Top Tour 41, hinauf auf den Keiservarden. „Ein kleiner Gipfel mit einem der schönsten Panoramen“Vorher kochen wir noch schnell und versuchen Johannes solange wach zu halten, bis wir ihn in die Kraxe packen. Da schläft er dann aber auch sofort ein und wacht erst kurz vorm Gipfel wieder auf.

So kommt man gut voran, aber die Tour ist auch nicht lange und wir sind in 50 Minuten oben.

Und dann bleibt uns echt fast die Spucke weg. Waaaaaaahnsinn!!! Was für ein Ausblick auf den Fjord und das Nordmeer. Das kommt auf den Fotos nicht annähernd richtig rüber.

Praktischerweise sind die Felsen flach und weitläufig und Johannes kann super rumlaufen als wir Pause machen.Er wandert sogar selber bis zum richtigen Gipfel rüber, den Kaiser Wilhelm wohl mindestens zweimal um 1900 rum erklommen hat. Da gibt’s dann zur Belohnung sogar nen richtigen Schokokeks.

Runter geht es dann sehr flott wieder, weil man vom Weg selber aus keine gute Aussicht mehr hat.

Unten angekommen fahren wir die Straße weiter bis ans Ende, auf der Suche nach einem Nachtplatz. Wir finden einen wahnsinns Strand mit zwei Ufern quasi, aber ich mache nur kurz ein paar Fotos von der Straße aus.

Bis wir einen guten Platz finden dauert es noch ein wenig, da viele Parkbuchten schon besetzt sind. Aber wir werden doch noch fündig.

Simon geht mit Johannes noch zum Wasser runter, während ich mit bestem Fjord Blick koche. Langsam werden die Vorräte übrigens knapp. Am Morgen beobachten wir beim Frühstück einen Seeadler, als er sich einen Fisch holt. Autos fahren nur ganz selten vorbei. Echt ein guter Platz!

Da wir eh nochmal am Stellplatz vorbei fahren, holen wir nochmal Wasser und leeren das Klo aus, bevor wir auf die Lofoten rüber fahren. Darüber berichte ich dann im nächsten Blog.

3 Gedanken zu “Teil 9 : Raftsundet

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s