Teil 8 : Hallo Vesterålen!

Gleich nachdem wir letzten Sonntag die Grenze nach Norwegen passiert hatten, waren wir wieder total geflashed von der Schönheit dieses Landes. Meeeegaaaa!!! Oder in Simons Worten: Leckofanni! 🙂

Und wo die überall ihre Häuslein hinbauen… Irre!

Wir fahren und staunen und als wir wieder das Meer und die Inseln mit den Bergen sehen, staunen wir noch mehr. Auch die Wasserfarbe ist schon sehr vielversprechend!

Über eine hohe Brücke fahren wir dann schließlich auf die Vesterålen, eine Inselgruppe nördlich der wesentlich bekannteren Lofoten, die wir im Anschluss noch besuchen wollen. Schon von der Brücke aus erkennt man das karibisch-blaue Wasser!

Wir peilen zunächst einen Picknickplatz an einem Strand an und kriegen erfreulicherweise ganz vorne noch einen Parkplatz. Gerade ist zwar Ebbe, aber es ist trotzdem wahnsinnig schön. Nach gut 4000 Kilometern sind wir endlich am Ziel unserer Reise angekommen. Wahnsinn!!!

Wir gehen vor zum gut besuchten Strand, spielen im Sand und erkunden die Buchten.

Von oben sieht es sogar so aus:

Danach peilen wir einen weiteren Strand am nördlichen Zipfel der Insel als Schlafplatz an. Der Weg dorthin ist auch schon malerisch!

Als wir ankommen sind noch drei Familien am Strand, aber kein Womo. Perfekt. Eine herrliche Bucht und die Berge dahinter.

Und dann kommt auch noch Besuch!

Aber auch so gibt es viel zu erkunden und entdecken.

Die zwei Rentiere sind dauernd in der Gegend und schlafen sogar am Strand. Auch am nächsten Morgen sind sie noch da.

Bei Park4night entdecke ich einen vielversprechenden Platz, den wir als nächstes ansteuern. Dazu müssen wir aber erst Mal ein kleines Stück Fähre fahren.

Die Landschaft, die wir durchfahren ist wieder soo unglaublich. Simon meinte, wenn die Schweiz und die Malediven ein Kind hätten, wären das die Vesterålen.

Der Platz liegt an einem perfekten Sandstrand neben einem kleinen Friedhof und einem für alle frei zugänglichem Gemeindehäuschen mit Küche und Klo mit Dusche. Daneben ist auch noch ein Spielplatz und eine große Kiste mit Sandspielzeug. Perfekt!!!

Wir erkunden den Strand und die Gegend. Es ist zwar kein offizieller Womo Stellplatz, aber außer uns sind später noch drei Deutsche Womos und ein Norweger da.

Als am nächsten Morgen das Womo auf dem letzten Bild abfährt, parken wir gleich um und beschließen, noch einen Tag hier zu bleiben. Johannes freut sich und bei uns kommt ein seltenes Urlaubsfeeling auf. Der Blick vom neuen Platz ist dann dieser hier:

Johannes kann spielen und gefahrlos rumlaufen und hält einen erfreulich langen Mittagsschlaf. Einige Franzosen kommen noch an und eine sehr nette Familie aus Coburg, mit denen wir ins Gespräch kommen und am nächsten Tag in Sto wandern gehen wollen. Am Abend kalibriere ich die Drohne neu und mache ein paar Fotos.

Am Mittwoch frühstücken wir draußen, aber es ist doch ein wenig frisch. Johannes spielt mit den Coburger Mädels und am Nachmittag brechen wir gemeinsam auf ins nahegelegene Sto, um ein Stück des Königinnenwegs zu wandern. Der Weg geht entlang der Küste zu einem wunderschönen Strand.

Dort machen wir erst mal Pause und lassen die Kinder und den Goldie herumtoben. Einen Adler sehen wir auch!

Danach geht es weiter aber Johannes hat immer noch nicht gut geschlafen und ist echt knatschig und schwer in die Kraxe zu kriegen.

Wir laufen bis in den Bergschatten und drehen dann um, bevor die Höhenmeter kämen. Da die Sonne schon ein bisschen tiefer steht, ist der Rückweg noch schöner.

Auf der Heimfahrt müssen wir noch kurz einen Fotostop am Hafen machen.

Danach fahren wir gemeinsam zurück zum tollen Platz in Gisloya und es ist zum Glück nicht noch mehr los. Wir kochen zusammen im Haus Nudeln mit Gemüse-Tomatensauce und gehen spät ins Bett, weil die Kinder noch solange draußen spielen.

Am Donnerstag wollen wir nach drei Nächten hier dann aber doch mal wieder ein Stück weiter fahren, schlagen aber dieselbe Richtung ein wie die Coburger. In die freiwillige Kasse im Haus werfen wir 20€, weil wir keine norwegischen Kronen haben.

Wir fahren schon eher los und müssen ver- und entsorgen und dringend Milch und ein paar andere Lebensmittel kaufen. Wir steuern grob Hovden an und finden bei Nykvag einen tollen Platz, wo gerade vor uns ein VW Bus rausgefahren ist. Wir stellen uns so hin, dass wir quasi einen Platz freihalten und prompt kommt der VW Bus wieder, stellt sich aber woanders hin, weil die Insassen unten ihr Zeltlager aufgeschlagen haben. Das Wetter ist nicht ideal, aber wir bleiben trotzdem. Der Strand ist zu schön und es gibt gleich eine kleine Wanderung nebenan.

Ich lege mich ein bisschen hin und Simon erkundet mit Johannes den Strand.

Dann komme ich aber auch nochmal mit und muss ein paar Fotos machen.

Die Sonne schaut auch noch kurz raus und gegen 5 rutschen wir unser Womo ein Stück nach hinten und machen Platz für die Coburger.

Nachdem Johannes nur ein nicht allzu langes Schäfchen gemacht hat, geht er etwas früher ins Bett. Diese Nacht heizen wir ein bisschen. Am nächsten Morgen sind wir dann früh auf und erkunden zunächst zu dritt wieder den Strand bei Ebbe.

Danach gehen wir eine kleine Wanderung auf den Fels nebenan und freuen uns über tolle Ausblicke, auch wenn die Sonne nicht scheint.

Danach gibt’s erst mal was zu Mittag und noch eine Runde Hundekuscheln, bevor wir uns vorerst verabschieden.

Wir wollen Richtung Trollfjord fahren, um am Samstag eine spannende Wanderung zu gehen. Die Coburger fahren noch die Südinsel oben weiter aus. Wenn es klappt, treffen wir uns in ein paar Tagen wieder auf den Lofoten. Da wollen wir schließlich alle hin. 🙂

Der nächste Blog vom restlichen Freitag und Samstag kommt auch ganz bald und wird wieder kürzer.

Jetzt erst Mal eine gute Nacht!

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3 Gedanken zu “Teil 8 : Hallo Vesterålen!

  1. Sina schreibt:

    „…,wenn die Schweiz und die Malediven ein Kind hätten, wären das die Vesterålen.“ 😂 eine echt treffende Beschreibung, wobei ich nur von den Bildern urteilen kann 😉 wirklich beeindruckend, evtl. kann ich meinen Mann ja doch irgendwann von Skandinavien überzeugen 🤔
    Bis bald 👋

    Gefällt 1 Person

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